„Die Bürgergeld-Empfänger liegen uns auf der Tasche“

Anerkennen

„Dahinter steckt ein Gerechtigkeitsgefühl: Du arbeitest, andere nicht. Das Gefühl nehme ich ernst.“

Fragen

„Was glaubst Du: Wie viele Bürgergeld-Empfänger arbeiten eigentlich? Und wie viele können gar nicht, wegen Kindern, Pflege, Krankheit?“ Erst schätzen lassen, dann gemeinsam bei der Bundesagentur für Arbeit nachschauen. Die Statistik ist öffentlich, und die Lücke zwischen Schätzung und Realität wirkt stärker als jeder Vortrag.

Einordnen und Kern

Ein erheblicher Teil der Empfänger arbeitet und stockt auf, weil der Lohn nicht reicht. Das eigentliche Thema sind also auch die Niedriglöhne. „Wenn jemand Vollzeit arbeitet und trotzdem aufstocken muss: Wer wird da eigentlich subventioniert, der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber, der den Niedriglohn zahlt?“

Reframing

„Und die Größenordnung: Was der Staat durch Steuerhinterziehung und Steuervermeidung verliert, übersteigt jeden realistischen Bürgergeld-Missbrauch um ein Vielfaches. Trotzdem kennt jeder Sendungen über Sozialschmarotzer, aber keine über Cum-Ex. Warum wohl?“